Zimmerei Thomas Pichler | Ständerbau - Zimmerei Thomas Pichler
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Ständerbau

Die Ständerbauweise

ist eine Form des Fachwerkbaus, bei der gebäudehohe Ständer das tragende System eines Gebäudes bilden, indem sie durchgehend von der Schwelle bis zum Dach reichen und gleichzeitig die Seitenwände darstellen. Dieses statische Prinzip hat Einfluss auf die Grundrissgestaltung, da die Position der Ständer festgelegt ist.

 

Zusammenfassung:
Die Holzständerbauweise ist eine weit verbreitete Bauweise für Fertighäuser, die für Bauherren viele Vorteile und nur wenige Nachteile hat.
Dank einer hervorragenden Dämmung kann ein Einfamilienhaus in Holzständerbauweise mit einer hohen Energieeffizienz und guten Ökobilanz punkten.
Kurze Bauzeit: Ein Holzhaus in Ständerbauweise lässt sich binnen weniger Tage montieren. Außerdem entfallen bei Fertighäusern in Holzständerbauweise die langen Trocknungszeiten für Mörtel und Beton.

Die Ursprünge der Holzständerbauweise lassen sich viele Jahrhunderte zurückverfolgen. Heute zählt die Holzständerbauweise neben dem Holzrahmenbau, dem Holztafelbau, der Skelettbauweise und der Blockbauweise zu den wichtigsten Bauweisen für Holzhäuser. Egal ob nun Stadtvilla, Bungalow oder Doppelhaus: mit der Ständerbauweise lassen sich die unterschiedlichsten Haustypen realisieren.

 

Hausbau in Holzständerbauweise:
Bei der Holzständerbauweise bilden senkrechte Stützen aus Holz, auch Ständer genannt, und horizontale Träger eine statische Konstruktion, die die Last des gesamten Hauses aufnimmt. Ein Fertighaus in Ständerbauweise kommt daher – im Gegensatz zu einem klassischen Massivhaus – ganz ohne die sonst üblichen tragenden Wände aus.

Für Bauherren ergeben sich dadurch große gestalterische Freiheiten. So kann bei einem Einfamilienhaus, das in Holzständerbauweise errichtet wurde, die Wohnfläche mit Hilfe von Trennwänden nach Belieben eingeteilt werden – dies gilt übrigens auch für die Zeit nach dem Hausbau. Wenn beispielsweise der Nachwuchs nach einigen Jahren das Haus verlässt, können die Wände zwischen den ehemaligen Kinderzimmern problemlos entfernt werden. Die frei gewordene Wohnfläche lässt sich nun ohne großen Aufwand gut umgestalten.

 

Holzständerbauweise überzeugt mit perfekter Dämmung:
Für die Holzständerbauweise ist ein Abstand zwischen den Ständern von 62,5 Zentimetern charakteristisch. Und zwar aus gutem Grund. Das Rastermaß ist optimal auf die spätere Innen- und Außenverkleidung der Holzständer abgestimmt. Platten aus Gipskarton (Gipsfaserplatten) und Holzfaser (OSB-Platten) werden nämlich ebenfalls mit einer Breite von 62,5 cm bzw. von 125 cm gefertigt. Dadurch kann auf der Baustelle die Beplankung der fertig montierten Holzständer zügig voran gehen – ein zeitintensiver Zuschnitt fällt größtenteils weg.

Ein Haus in Holzständerbauweise überzeugt durch seine nahezu perfekte Wärmedämmung und hohe Energieeffizienz. Da der komplette Hohlraum zwischen den Holzständern mit Dämm-Material ausgefüllt wird, können schon bei geringen Wandstärken Dämmwerte erzielt werden, die bei einem massiv gebauten Haus ohne eine zusätzliche Fassadendämmung nicht zu erreichen sind. Kein Wunder, dass ein Fertighaus in Holzständerbauweise spielend den Niedrig-Energiehaus-Standard erreicht. Mit einer zusätzlichen Dämmung an den Wänden lässt sich ein in Ständerbauweise errichtetes Gebäude auch gut und gerne zu einem Passivhaus machen.

 

Die Kosten für ein Haus in Holzständerbauweise:
Über den Daumen gepeilt liegen die Preise für Häuser in Ständerbauweise pro Quadratmeter Wohnfläche um etwa ein Drittel niedriger als für Massivhäuser. Dass die Kosten für Häuser in Holzständerbauweise gegenüber Massivhäusern deutlich günstiger ausfallen, hat vor allem mit der industriellen Vorfertigung der einzelnen Wandelemente zu tun.